DSL-Anbieter Vergleich 2016

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DSL-Anbieter Vergleich 2016

Wie können die vier größten Kabel und die vier größten DSL Internetanbieter im Test abschneiden? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die acht Provider einem ausführlichen Test unterzogen. Insgesamt kam heraus: Die Kabelanbieter sind ihrer DSL Konkurrenz teilweise über weite Strecken überlegen.

Kabel vs. DSL Provider – die Ergebnisse

Insgesamt lässt sich festhalten: Die Kabelanbieter können mit mit sehr viel kundenfreundlicheren Gesamtpaketen aufwarten als die Provider via DSL. Dies drückt sich konkret in einem insgesamt günstigeren Preis, einem guten Service sowie in fairen Vertragsbedingungen aus. Auffällig ist, dass von den vier ersten Plätzen drei an die Anbieter von Internet über Kabel gingen. Ein klares Ergebnis, das natürlich einiges aussagt und die DSL Provider in die Pflicht nimmt.

In dem umfassenden Test wurden die vier größten DSL Anbieter 1&1, Telekom, Vodafone sowie O2 hinsichtlich Service, Preis und den Tarifbedingungen einer genauen Untersuchung unterzogen. Dies gilt auch für die vier größten Provider Kabel Deutschland, Kabel BW, Unitymedia und Tele Columbus.

Kabel Deutschland vor Tele Columbus und Unitymedia

Wie bereits erwähnt, teilen sich die drei Kabelanbieter Kabel Deutschland, Tele Columbus und Unitymedia das Siegerpodest. Erst auf dem vierten Rang ist mit Vodafone ein Anbieter per DSL zu finden. Im vorigen Jahr sah dies noch etwas anders aus: Da war Tele Columbus der beste getestete Internetanbieter, Kabel Deutschland kam au den zweiten Rang.

Vodafone hat insgesamt einen großen Sprung nach vorne machen können. War der britische Provider in dem letzten Test noch auf einem siebten Rang zu finden, ist er heute auf Platz 4 gelandet. Zu verdanken ist dies vor allem den Preissenkungen, über die sich die Kunden freuen können. Auf Rang fünf ist Kabel BW zu finden, gefolgt von den beiden DSL Providern O2 und 1&1. Die Telekom bildet das Schlusslicht – dies ist vor allem den recht hohen Preisen zuzuschreiben.

Die Testergebnisse im Einzelnen: der Preis

Wie bereits erwähnt, wurden die acht Anbieter in mehreren Kategorien einem umfassenden Test unterzogen. Beginnen wir mit dem Preis, dem wohl mit wesentlichsten Kriterium bei der Auswahl eines passenden Tarifs.Kabel Deutschland kann seinen Kunden eine Doppelflatrate anbieten, die effektiv nur 18,65 Euro im Monat kostet. Dafür können sie unbegrenzt ins deutsche Festnetz telefonieren und nach Herzenslust im Internet surfen – bei Geschwindigkeiten von bis zu 25.000 kbit/s.

Tele Columbus, der zweite in dieser Kategorie, kann in der Hinsicht noch ganz gut mithalten: Für eine Doppelflatrate und bei Geschwindigkeiten von bis zu 16.000 kbit/s zahlen die Kunden monatliche 20,40 Euro.Insgesamt lag der Durchschnittspreis bei 23,70 Euro. Was auffällt: Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die Preise seitens der Anbieter deutlich gesenkt. Dies ist vor allem dem verschärften Wettbewerb zuzuschreiben, da mittlerweile eine ganze Reihe neuer Anbieter auf den Markt drängen und den etablierten versuchen, das Leben schwer zu machen. Besonders auffällig ist dies in manchen Regionen wie etwa in München oder im Ruhrgebiet, wo es viele lokale Provider gibt, die sich großer Beliebtheit erfreuen können.

Diese stechen Anbieter wie etwa die Telekom häufig aus. Diese schnitt in dieser Kategorie am schlechtesten bei unserem Test ab: Für eine Doppelflatrate müssen die Kunden effektiv 33,28 Euro im Monat zahlen. Die Geschwindigkeiten liegen hier bei maximalen 16.000 kbit/s – kein besonders eindrucksvoller Wert. Die Kunden der Telekom zahlen also satte 78 Prozent mehr als die Kunden von Kabel Deutschland – beziehungsweise 15 Euro pro Monat.

Unitymedia landete in dieser Kategorie auf Rang 7 oder dem vorletzten Platz. Mit einem Preis von 24,38 Euro im Monat sind die Tarife im Vergleich zur Telekom aber noch relativ moderat. 1&1 wiederum liefert zwar günstige Angebote, in einigen Gebieten wird allerdings ein sogenannter Regionalaufschlag erhoben, so dass man mitunter auf einen Wert von 27,88 Euro im Monat kommt. Begründet werden diese Mehrkosten mit dem technisch höheren Aufwand, der in schlechter ausgebauten DSL Gebieten nötig wird.

Die Testergebnisse im Einzelnen: der Service

Der Preis sollte natürlich nicht das alleinige Kriterium sein. Daher haben wir bei unserem Test auch den angebotenen Service der Provider einmal genauer unter die Lupe genommen. Und die Ergebnisse fielen teilweise ernüchternd aus:So konnte auch hier der Anbieter Kabel Deutschland siegen – vor der Telekom und dem Anbieter 1&1. Der Sieger in dieser Kategorie konnte mit einem sehr guten Telefon-Service aufwarten, was freundliche Mitarbeiter bedeutete, die sich auch ausführlich für die Fragen und Anliegen Zeit nahmen. Der E-Mail-Service ließ ebenfalls wenig zu wünschen übrig, da sämtliche Mails bei unserem Test schnell und in der Regel korrekt beantwortet werden konnten.

Bei der telefonischen Erreichbarkeit gab es übrigens bei sämtlichen Anbietern nichts zu beanstanden. So war kaum ein Testanruf erfolglos und auch die Wartezeit fiel mit meist weniger als 30 Sekunden erfreulich kurz aus.Die Qualität bei der Beratung ist allerdings etwas schlechter als im Vorjahr. So bekamen wir in rund 30 Prozent aller Anrufe falsche oder unstimmige Auskünfte. Und auch bei dem E-Mail-Service hat sich in dieser Hinsicht leider nicht viel geändert: Auf etwa 40 Prozent aller gesendeten E-Mails erhielten wir keinerlei Antwort.Es gibt in diesem Bereich also noch reichlich Luft nach oben. Bleibt zu hoffen, dass die Anbieter sich dies zu Herzen nehmen – denn auch der angebotene Service spielt eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für einen bestimmten Provider.

Die Testergebnisse im Einzelnen: die tariflichen Bedingungen

Neben dem Service und dem Preis haben wir uns auch die tariflichen Bedingungen einmal genauer angeschaut. Und hier gab es abermals einen klaren Punktsieg für die Kabel Provider.Diese konnten nämlich mit den besten Tarifbedingungen insgesamt aufwarten. Allen voran Unitymedia, das vor Kabel BW und Tele Columbus den ersten Platz belegen konnte.Die gute Platzierung ist zum einen den sehr hohen Download- und Upload Geschwindigkeiten zuzuschreiben. Die drei Provider konnten hier mit Spitzenwerten von bis zu 100.000 kbit/s beim Download sowie bis zu 2.500 kbit/s beim Upload aufwarten. Ein Wert, von dem die Kunden der DSL Provider häufig nur träumen können.

Eine Umzugspauschale wird übrigens mittlerweile von sämtlichen Providern erhoben. Bei Tele Columbus fiel der Wert hierfür jedoch am geringsten aus, was sich ebenfalls positiv auf die Bewertung auswirkte. Und bei allen drei Erstplatzierten gab es gratis Hardware für den Neukunden mit dazu.Schlechter schnitt hier der Anbieter 1&1 ab – der landete nämlich auf dem letzten Platz. Dies verdankt er vor allem dem Umstand, dass mittlerweile die maximale Geschwindigkeit ab einem verbrauchten Datenvolumen von 100 GB im Monat gedrosselt wird: von 16.000 kbit/s auf nur noch 1.000 kbit/s. Der Anbieter O2 führt inzwischen übrigens ebenfalls eine solche Drosselung durch.

Ein großer Kritikpunkt bilden die noch immer wenig verbraucherfreundlichen Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen. Hier besteht bei allen Anbietern noch Verbesserungsbedarf – ein Punkt, den auch die Experten immer wieder ankreiden.Die Telekom konnte im Test als einzige eine Kündigungsfrist von einem Monat vor dem Ende der Laufzeit anbieten – bei allen anderen ist diese Frist zwischen sechs Wochen und drei Monaten.

Heutzutage ist eine Vielzahl von Internetanbietern in der Lage, die Grundbedürfnisse für eine solide Verbindung bereit zu stellen. Daher profitieren viele Kunden von der Vielfältigkeit der heutigen Angebote. Gleichzeitig sorgt die Fülle dafür, dass die Übersicht in Bezug auf die verschiedenen Anbieter undurchsichtiger wird. Aus diesem Grund sollten Kunden davon profitieren, mithilfe eines Vergleiches den geeigneten Internetanbieter für sich zu finden. Die Angebote richten sich dabei stets nach den unterschiedlichen Bedürfnissen des Kunden. Jeder nutzt das Internet heutzutage unterschiedlich.

Dennoch ist es eine wichtige Grundlage, um ein Teil der heutigen Arbeitswelt zu sein und gleichzeitig moderne Kommunikation und Organisation erst möglich zu machen. Die Zuverlässigkeit einer Verbindung ist dabei entscheidend und wird maßgeblich auch durch die Geschwindigkeit und Sicherheit realisiert. Jeder Anbieter stellt aus diesem Grund ganz verschiedene Angebote zur Verfügung, die sich in Form einer monatlichen Flatrate voneinander unterscheiden. Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind hierbei die Geschwindigkeit sowie ein monatliches Datenvolumen. Dabei kann jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, welche Faktoren für das eigene Kommunizieren und Konsumieren wichtig sind. Mittlerweile sind auch Standardpakete mit einer hohen Bandbreite pro Monat ausgestattet und decken die standardisierten Bedürfnisse für die Nutzung des Internets in jedem Fall ab.

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